tummeln sich sich typischerweise muskelbepackte Selbstverliebte, die meinen, ihre Mitmenschen mit ihren Adoniskörpern beglücken zu müssen. Aus diesem Grunde betreiben sie ihr Workout freundlicherweise direkt am Strand, und dementsprechend gibt es so einige Freiluftmuckibuden an der Strandpromenade. Leider haben wir etwas Pech, und am heutigen Tage ist nicht so wirklich viel Betrieb. Außer eines Paddletennisturniers direkt am Strand und etlichen Touristen, die sich die Ladenzeile entlang schieben, gibt es nicht so viel zu sehen. Allerdings nutzen wir die Chance, am schönen Sandstrand entlangzuschlendern und unsere Füße in den Pazifik zu halten, dessen Wasser an dieser Stelle übrigens auch nicht wärmer ist als das der Ostsee.Anschließend führt uns unsere Tour durch Santa Monica, und wir machen einen Abstecher zum Rodeo Drive, wo sich eine namenhafte und sündhaft teure Modeboutique an die nächste reiht... beeindruckend. Hier ist wirklich alles vertreten, was Rang und Namen hat (Dior, Prada, Armani, Chanel usw.). Preise stehen natürlich nie am Austellungsobjekt - wer danach fragen muß, kann es sich eh nicht leisten.
Nach einer kleinen Stärkung in einer Seitenstraße geht es ab nach Downtown LA. Hier erwartet uns eine Überraschung: Hier steppt nicht der Bär, sondern die Innenstadt wirkt ziemlich ausgestorben. Dies steht im völligen Gegensatz zu Manhattan, dessen Straßen auch am Wochenende aus allen Nähten platzen. An dieser Stelle endet die "Guided Tour", und wir fahren auf eigene Faust, mit Kartenmaterial und guten Tips ausgestattet nach Hollywood.
Das weltberühmte Hollywood-Schild ist von weitem bereits gut sichtbar, und wir versuchen gar nicht erst, näher ranzukommen, da uns gesagt wurde, daß dies ein nahezu unmögliches Unterfangen sei, weil es sehr hoch in den Bergen liegt, und die Straßen sich in Serpentinen hinaufwinden, so daß man keinen direkten Blick auf das Schild erhaschen kann. Ein absolutes Muß ist das Entlangschlendern des Hollywoodboulevards mit dem Walk of Fame. Hier sind die Stars in Sternen verewigt. Vor dem Chinese Theater findet man zusätzlich die Hand- und Fußabdrücke so etlicher Filmstars, und es ist ganz spannend zu überprüfen, ob man in deren Fußstapfen treten kann. Ingos Füße und Hände haben übrigens ziemlich genau die Maße von Matt Damons Extremitäten. Damit endet der erste Urlaubstag.


1 comment:
Ich wusste gar nicht, dass Imke auf Colt Sievers steht?! Keine Sorge, Imke, ich fand den frueher auch schnuckelig :) Hihi
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