Da die Zeit dann doch schon fortgeschritten ist und der einsetzende Feierabendverkehr sein Übriges tut, müssen wir leider von unserem ursprünglichen Plan abkehren und verschieben die Vorzeigestrände südwestlich von L. A. auf den morgigen Tag. Damit endet die Küstenfahrt im Norden kurz vor Ventura und im Süden bei Marina del Rey, und wir machen uns wieder einmal auf den "Heimweg" nach Norwalk zu Brigit und Carl. Gut gesättigt von Imkes Rouladen und armen Rittern, über die sich unsere Gastgeber sehr zu freuen scheinen, geht es in die Klappe.
Saturday, October 6, 2007
1. Oktober: Zum ältesten Highway der USA
Für den heutigen Tag steht eine ausgedehnte Fahrt zu den schönsten Stränden von L. A. und Umgebung auf dem Programm. Vorher wollen wir jedoch nur schnell das Auto wechseln: altes Auto zu Hertz zurück, neues von Avis abholen. Während die Abgabe bei Hertz vollkommen problemlos läuft und binnen Sekunden erledigt ist, gestaltet sich das Ausleihen als äußerst schwierig, ja, wenn nicht sogar zu inakzeptablen Bedingungen - wollen die Kerle doch tatsächlich neben der Kreditkarteninformationen auch Ingos amerikanische Sozialversicherungsnummer zur Überprüfung des sogenannten credit scores wissen, ein absolutes Unding! Und der ganze Ärger nur, weil wir eine Debit-Mastercard haben und keine "echte" amerikanische Kreditkarte... da hilft auch eine Diskussion mit der unfreundlichen Managerin nicht. Also beschliessen wir, Avis die kalte Schulter zu zeigen und holen uns stattdessen nach längeren Telefonaten mit Carl, der uns volle Unterstützung bietet, schließlich bei Enterprise ein Full-Size Car, einen schönen bordeaux-farbenen Mitsubishi Galant. Aufgrund mehrerer Rabatte (Enterprise, AAA) sparen wir dabei sogar noch ca. 40 Dollar und brechen nach mehr als zweistündiger Verspätung gen Malibu auf.

Da die Zeit dann doch schon fortgeschritten ist und der einsetzende Feierabendverkehr sein Übriges tut, müssen wir leider von unserem ursprünglichen Plan abkehren und verschieben die Vorzeigestrände südwestlich von L. A. auf den morgigen Tag. Damit endet die Küstenfahrt im Norden kurz vor Ventura und im Süden bei Marina del Rey, und wir machen uns wieder einmal auf den "Heimweg" nach Norwalk zu Brigit und Carl. Gut gesättigt von Imkes Rouladen und armen Rittern, über die sich unsere Gastgeber sehr zu freuen scheinen, geht es in die Klappe.

Da die Zeit dann doch schon fortgeschritten ist und der einsetzende Feierabendverkehr sein Übriges tut, müssen wir leider von unserem ursprünglichen Plan abkehren und verschieben die Vorzeigestrände südwestlich von L. A. auf den morgigen Tag. Damit endet die Küstenfahrt im Norden kurz vor Ventura und im Süden bei Marina del Rey, und wir machen uns wieder einmal auf den "Heimweg" nach Norwalk zu Brigit und Carl. Gut gesättigt von Imkes Rouladen und armen Rittern, über die sich unsere Gastgeber sehr zu freuen scheinen, geht es in die Klappe.
Friday, October 5, 2007
30. September: Universal Studios - ein Blick hinter die Kulissen?
Heute steht etwas typisch Amerikanisches auf dem Programm: Ein Besuch der Universal Studios in Hollywood. Rieke, die deutsche Austauschschülerin, begleitet uns. Auf dem Gelände angekommen, müssen wir erst einmal kräftig löhnen: Der Eintritt beträgt 61 Dollar pro Person, wobei die Parkgebühr noch nicht inbegriffen ist, dafür werden noch einmal 10 Dollar extra fällig. Man stelle sich einmal vor, man kommt hier als fünfköpfige Familie her, da wird man aber ganz schnell arm... und dazu kommt ja noch das Essen. Naja, egal... once in a lifetime, gell?
Finanziell erleichtert stürzen wir uns ins Getümmel. Zunächst ist uns nach Gruseln zumute. Das House of Horrors scheint uns dafür bestens geeignet. Allerdings müssen wir schnell feststellen, daß diese Attraktion etaws mau ist. Lediglich am Ende wird einem ein wenig unwohl, wenn echte Menschen in Horrorfilmkostümen mit Kettensägen und Beilen auf einen einstürzen. Da erschallt so manch schriller Schrei durch die Grotten.
Nach dem seichten Beginn entscheiden wir uns für drei der insgesamt acht Hauptattraktionen. Alles können wir leider nicht schaffen, da die Zeit bereits etwas fortgeschritten ist und sich vor den Shows immer Warteschlangen bilden. Unsere Wahl fällt auf 3D-Shows mit Shrek und dem Terminator und eine Live-Bühnenshow in den Kulissen des Films "Waterworld", der damals mit Kevin Costner floppte. Die Show mit echten Jetskis, vielen Stunteinlagen und ordentlich Spezialeffekten gehört zu den besseren Attraktionen des Tages. Die 3D-Shows mit Spezialbrille sind nicht übel, man könnte wirklich denken, man wäre Teil der Szenerie.
Als Highlight des Tages unternehmen wir eine Fahrt mit der Studiobahn, die uns durch die Kulissenlandschaft der Studios führt. Man kommt vorbei an verschiedenen Hallen (Sets), in denen einige der Fernsehserien und Filme gedreht werden. So passieren wir beispielsweise den Set von CSI. Klingt cool, besonders da wir diese Serie wirklich gerne gucken, aber man sieht lediglich das Exterieur. Also leider nicht wirklich spannend. Das Beste an der Rundfahrt ist der Turn durch die Wysteria-Lane, die von den "Desperate Housewives" bewohnt wird.
Leider treffen wir keine der Damen, und wir dürfen auch keinen Fuß auf die berühmte Straße setzen. Alles in allem muß man sagen, daß die Studios eindeutig mehr auf Kinder ausgelegt sind und daß die 60 Dollar wirklich zu teuer sind für das, was einem letztendlich geboten wird. Wir sind mit einer anderen Erwartung hierher gekommen, da wir dachten, daß auf mehr Filmszenen Bezug genommen und mehr Hintergrundinformationen angeboten würden - die gibt es dann möglicherweise für noch einmal für sage und schreibe 48 Dollar mehr... Im Nachhinein wären wir vielleicht doch besser nach Disneyland gefahren, da weiß man eher, was man bekommt.
Nach dem seichten Beginn entscheiden wir uns für drei der insgesamt acht Hauptattraktionen. Alles können wir leider nicht schaffen, da die Zeit bereits etwas fortgeschritten ist und sich vor den Shows immer Warteschlangen bilden. Unsere Wahl fällt auf 3D-Shows mit Shrek und dem Terminator und eine Live-Bühnenshow in den Kulissen des Films "Waterworld", der damals mit Kevin Costner floppte. Die Show mit echten Jetskis, vielen Stunteinlagen und ordentlich Spezialeffekten gehört zu den besseren Attraktionen des Tages. Die 3D-Shows mit Spezialbrille sind nicht übel, man könnte wirklich denken, man wäre Teil der Szenerie.
29. September: Tour de L. A.
Brigit und Carl sind Frühaufsteher, weswegen nicht viel mit Ausschalfen ist. Wir sind kurz vor 7.00 Uhr wach und quälen und langsam aus dem Bett. Aber nach einer Dusche uns einem reichhaltigen Frühstück mit Carls leckeren Eierpfannkuchen sind wir bereit für die Erkundung der Millionenstadt. Brigit übernimmt die Aufgabe des Stadtführers und führt uns sicher wie ein Profi durch die sehenswerten Ecken der Stadt. So beginnen wir die Tour am berühmten Venice Beach, auch bekannt als "Muscle Beach" aus zahlreichen Hollywoodfilmen. Hier
tummeln sich sich typischerweise muskelbepackte Selbstverliebte, die meinen, ihre Mitmenschen mit ihren Adoniskörpern beglücken zu müssen. Aus diesem Grunde betreiben sie ihr Workout freundlicherweise direkt am Strand, und dementsprechend gibt es so einige Freiluftmuckibuden an der Strandpromenade. Leider haben wir etwas Pech, und am heutigen Tage ist nicht so wirklich viel Betrieb. Außer eines Paddletennisturniers direkt am Strand und etlichen Touristen, die sich die Ladenzeile entlang schieben, gibt es nicht so viel zu sehen. Allerdings nutzen wir die Chance, am schönen Sandstrand entlangzuschlendern und unsere Füße in den Pazifik zu halten, dessen Wasser an dieser Stelle übrigens auch nicht wärmer ist als das der Ostsee.
Anschließend führt uns unsere Tour durch Santa Monica, und wir machen einen Abstecher zum Rodeo Drive, wo sich eine namenhafte und sündhaft teure Modeboutique an die nächste reiht... beeindruckend. Hier ist wirklich alles vertreten, was Rang und Namen hat (Dior, Prada, Armani, Chanel usw.). Preise stehen natürlich nie am Austellungsobjekt - wer danach fragen muß, kann es sich eh nicht leisten.
Nach einer kleinen Stärkung in einer Seitenstraße geht es ab nach Downtown LA. Hier erwartet uns eine Überraschung: Hier steppt nicht der Bär, sondern die Innenstadt wirkt ziemlich ausgestorben. Dies steht im völligen Gegensatz zu Manhattan, dessen Straßen auch am Wochenende aus allen Nähten platzen. An dieser Stelle endet die "Guided Tour", und wir fahren auf eigene Faust, mit Kartenmaterial und guten Tips ausgestattet nach Hollywood.
Das weltberühmte Hollywood-Schild ist von weitem bereits gut sichtbar, und wir versuchen gar nicht erst, näher ranzukommen, da uns gesagt wurde, daß dies ein nahezu unmögliches Unterfangen sei, weil es sehr hoch in den Bergen liegt, und die Straßen sich in Serpentinen hinaufwinden, so daß man keinen direkten Blick auf das Schild erhaschen kann. Ein absolutes Muß ist das Entlangschlendern des Hollywoodboulevards mit dem Walk of Fame. Hier sind die Stars in Sternen verewigt. Vor dem Chinese Theater findet man zusätzlich die Hand- und Fußabdrücke so etlicher Filmstars, und es ist ganz spannend zu überprüfen, ob man in deren Fußstapfen treten kann. Ingos Füße und Hände haben übrigens ziemlich genau die Maße von Matt Damons Extremitäten. Damit endet der erste Urlaubstag.


tummeln sich sich typischerweise muskelbepackte Selbstverliebte, die meinen, ihre Mitmenschen mit ihren Adoniskörpern beglücken zu müssen. Aus diesem Grunde betreiben sie ihr Workout freundlicherweise direkt am Strand, und dementsprechend gibt es so einige Freiluftmuckibuden an der Strandpromenade. Leider haben wir etwas Pech, und am heutigen Tage ist nicht so wirklich viel Betrieb. Außer eines Paddletennisturniers direkt am Strand und etlichen Touristen, die sich die Ladenzeile entlang schieben, gibt es nicht so viel zu sehen. Allerdings nutzen wir die Chance, am schönen Sandstrand entlangzuschlendern und unsere Füße in den Pazifik zu halten, dessen Wasser an dieser Stelle übrigens auch nicht wärmer ist als das der Ostsee.Anschließend führt uns unsere Tour durch Santa Monica, und wir machen einen Abstecher zum Rodeo Drive, wo sich eine namenhafte und sündhaft teure Modeboutique an die nächste reiht... beeindruckend. Hier ist wirklich alles vertreten, was Rang und Namen hat (Dior, Prada, Armani, Chanel usw.). Preise stehen natürlich nie am Austellungsobjekt - wer danach fragen muß, kann es sich eh nicht leisten.
Nach einer kleinen Stärkung in einer Seitenstraße geht es ab nach Downtown LA. Hier erwartet uns eine Überraschung: Hier steppt nicht der Bär, sondern die Innenstadt wirkt ziemlich ausgestorben. Dies steht im völligen Gegensatz zu Manhattan, dessen Straßen auch am Wochenende aus allen Nähten platzen. An dieser Stelle endet die "Guided Tour", und wir fahren auf eigene Faust, mit Kartenmaterial und guten Tips ausgestattet nach Hollywood.
Das weltberühmte Hollywood-Schild ist von weitem bereits gut sichtbar, und wir versuchen gar nicht erst, näher ranzukommen, da uns gesagt wurde, daß dies ein nahezu unmögliches Unterfangen sei, weil es sehr hoch in den Bergen liegt, und die Straßen sich in Serpentinen hinaufwinden, so daß man keinen direkten Blick auf das Schild erhaschen kann. Ein absolutes Muß ist das Entlangschlendern des Hollywoodboulevards mit dem Walk of Fame. Hier sind die Stars in Sternen verewigt. Vor dem Chinese Theater findet man zusätzlich die Hand- und Fußabdrücke so etlicher Filmstars, und es ist ganz spannend zu überprüfen, ob man in deren Fußstapfen treten kann. Ingos Füße und Hände haben übrigens ziemlich genau die Maße von Matt Damons Extremitäten. Damit endet der erste Urlaubstag.


Thursday, October 4, 2007
28. September: Ankunft an der Westkueste
Aber Spaß bei Seite. Wir hatten vorab ein Auto bei Hertz reserviert für unseren Aufenthalt in LA. Da geht es dann auch gleich mal hin, um den fahrbaren Untersatz in Empfang zu nehmen. Der Shuttle bringt einen direkt vom Terminal zu den Autovermietungen. Das ist angesichts der Größe des Flughafens aber auch nötig. Bei Hertz läuft alles reibungslos, und so sind wir etwa eine Dreiviertelstunde nach der Landung auf LA's mehrstöckigem Highwaysystem in Richtung Norwalk unterwegs. Norwalk isy ein Vorort von LA, in dem die Eltern (Brigit & Carl) von Erik, eines Kollegen von Ingo am BNL, leben. Bei ihnen werden wir die nächsten drei Tage nächtigen. Das ist eine echte Erfahrung, die ganze Stadt scheint im Auto unterwegs zu sein, dementsprechend ist es ein ziemliches Gewusel auf den Straßen. Aber das scheint zu einer echten "Los Angeles-Erfahrung" einfach dazuzugehören.
Dank der guten Wegbeschreibung, die Brigit uns gegeben hat, finden wir den Weg zu Eriks Elternhaus problemlos. Dort werden wir herzlichst mit leckeren Frikadellen, Kartoffeln und Erbsen empfangen - quasi so, daß wir uns voll und ganz zu Hause fühlen können! Nachdem wir noch mit der deutschen Austauschschülerin aus Bremerhaven, die zur Aufbesserung ihrer Englischkenntnisse für drei Monate in den USA weilt, ein paar Worte (natürlich Englisch - so will das ihre Organisation) gewechselt haben, fallen wir dann auch todmüde ins frischgemachte Bett.
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